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Unsere Schule hat gewählt – Juniorwahl an der Schule am Burgfeld

Als Teilnehmer an der Juniorwahl, die seit 1999 angeboten wird, durften unsere Schülerinnen und Schüler anlässlich der Landtagswahlen in Schleswig-Holstein bereits am 4. Mai an die Urne schreiten und „ihren“ Landtag wählen. Für viele war es eine Generalprobe, durften am 7. Mai erstmals auch 16-Jährige ihre Stimme abgeben.

Die Schülerinnen und Schüler der 9. bis 12. Jahrgangsstufe hatten in der Woche vor dem regulären Wahltermin Wahlbenachrichtigungen erhalten – und waren der Einladung ins Wahllokal zahlreich gefolgt. 84 % der an unserer Schule Wahlberechtigten machten von der Gelegenheit, Demokratie einzuüben, Gebrauch und sorgten somit für eine gelungene Premiere.

„Wir haben die Juniorwahl erstmalig angeboten“, erläuterte Christiane Schmidt-Werthern. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, auch Jugendlichen die Möglichkeiten zu geben, ihre Stimme abzugeben, die noch nicht an der Landtagswahl selbst teilnehmen dürfen“, so die WiPo-Lehrerin und Initiatorin der Juniorwahl an unserer Schule weiter. „Die Rückmeldungen aus dem Unterricht sprechen nicht nur für großes Interesse am Wählen, sondern auch für ausreichend Ernsthaftigkeit bei den Jüngeren im Hinblick auf die Tragweite ihrer Entscheidung, wenn sie tatsächlich am Wahlsonntag ins Gewicht fiele.“

Doch nicht nur der Wahlgang konnte erprobt werden: Um einen möglichst realistischen Eindruck vom Wählen zu erhalten, gehörten auch ein Wahlausschuss und Wahlhelferinnen und -helfer zur Juniorwahl. Nur wer ins Wählerverzeichnis eingetragen und sich (mittels Schülerausweis) ausweisen konnte, erhielt tatsächlich unter den gewissenhaften Blicken der Wahlhelfer aus den 9. Klassen einen Stimmzettel und durfte anschließen in Wahlkabinen wählen. Abschließend standen die Auszählung der Stimmen und die sorgfältige Protokollierung der Ergebnisse an.

Auch bei den Erstwählern kam der „Probelauf“ kurz vor dem Wahltag gut an: „Die Juniorwahl hat dazu geführt, dass man sich zusätzlich zur Vorbereitung im Unterricht Gedanken über die Wahl gemacht hat“, so eine Schülerin aus dem 11. Jahrgang. „Dass ich wählen gehe, war für mich danach selbstverständlich.“

 

Das Ergebnis der Juniorwahl kann mit einem Klick auf den folgenden Link abgerufen werden: juniorwahl.de

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Veröffentlicht am: 
17.05.2017

Wahl des WPU I

Liebe Eltern / Liebe Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs,

nachdem Sie/ihr sich/euch am Dienstag beim Informationsabend über die Wahlpflichtangebote informiert haben/habt, läuft jetzt die eigentliche Wahl. Die Wahlzettel für den WPU I müssen bis spätestens 11.05.2017 mit angegebenem Erst- und Zweitwunsch und unterschrieben bei den KlassenlehrerInnen abgegeben werden.

Anmeldebogen WPU I

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Veröffentlicht am: 
04.05.2017

Tod, Trauer und Trost: Projekttage der 5d zu einem nicht ganz einfachen Thema

Während der letzten drei Tage vor den Osterferien haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d mit den Themen Tod, Verlust, Trauer und Trost beschäftigt. Ermöglicht wurden diese Tage durch die engagierte Arbeit von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Hospizvereins Segeberg e.V. und des Kinderhospizdienstes „Muschel“, die speziell für die Projekttage ein passendes Konzept erarbeitet haben.

Der erste Tag stand unter dem Thema „Werden und Vergehen“. Dabei ging es zunächst darum, sich über eigene Verlusterfahrungen auszutauschen und Gefühle des Verlustes und der Trauer auszudrücken. Die Kinder näherten sich dem Thema mit verschiedenen Methoden der Jugend- und Trauerarbeit. So durften die Kinder zum Beispiel einen schwarzen Ballon aufblasen, um auszudrücken, wie stark das Gefühl des Verlustes ist. Den Kindern wurde so auch verdeutlicht, dass das Gefühl der Trauer sich ständig verändert – mal ist der Ballon größer, mal kleiner und irgendwann ist die Luft vielleicht ganz raus wie bei einem schrumpeligen Geburtstagsballon und die Trauer ist weniger geworden.

Später war es Aufgabe der Fünftklässler, Bilder zum Werden und Vergehen einer Sonnenblume zu sortieren. So wurde verdeutlicht, dass die Sonnenblume in einen Kreislauf eingebettet ist und eine neue Sonnenblume nur dann wachsen kann, wenn sie stirbt und neue Samen hervorbringt.

Der zweite Projekttag fand nicht in der Schule, sondern in den Räumlichkeiten des Hospizvereins Segeberg e.V. und auf dem Friedhof an der Marienkirche statt. „Tod und Trauer“ standen im Mittelpunkt. Nachdem den Kindern die Hospizarbeit vorgestellt wurde, ging es raus an die frische Luft, um den Friedhof zu erkunden.

Im Anschluss daran, führte Pastorin Elke Hoffmann die Schülergruppe und deren Klassenlehrerin Frau Schwarz über den Friedhof. Alle lauschten mit großen Ohren als Pastorin Hoffmann über verschiedene Bestattungsformen informierte und auf Besonderheiten des Friedhofs bzw. mancher Grabstätten hinwies.

Der dritte Tag des Hospizprojektes stand schließlich unter dem Großthema „Trost und Trösten“. Alle tauschten sich darüber aus, welche Dinge für die einzelnen Schüler in traurigen Situationen tröstlich oder hilfreich sind und welche vielleicht auch nicht. In Kleingruppen wurden Rollenspiele erarbeitet, in denen es darum ging, Trost zu spenden oder anderen Menschen tröstend und hilfreich zur Seite zu stehen.

Schließlich durften die Schülerinnen und Schüler der 5d noch Trostlichter und Troststeine gestalten, die ihnen in traurigen Stunden Trost und Zuversicht spenden sollen.

Außerdem wurde gemeinsam  eine Klassenkerze gestaltet, die nicht nur an das gemeinsame Projekt erinnert, sondern in schwierigen Momenten in der Klasse angezündet werden kann.

Es waren für alle Beteiligten sehr intensive, lebendige und vor allem bereichernde Tage - trotz oder vielleicht gerade wegen des nicht ganz einfachen Themas. Während der Projekttage ist die Klassengemeinschaft innerhalb der Klasse weiter gewachsen, denn Themen wie Tod und Trauer brauchen viel gegenseitiges Vertrauen.

Eines ist auf alle Fälle sicher – an Lebenskompetenz haben alle Schülerinnen und Schüler viel dazugelernt.

 

Schülerreaktionen:

„Ich fand das Thema „Tod“ gar nicht so schlimm, weil sie uns geholfen haben den Tod aus einer anderen Perspektive zu sehen.“ Pauline

„Ich fand es sehr toll, weil ich jetzt mehr über den Tod reden kann und dass ich keine Angst mehr davor habe.“ Ina

„Ich finde die Arbeit vom Hospizverein gut, weil sie Leuten in der letzten Lebensphase helfen. Sie haben mir geholfen, mit dem Thema besser umzugehen.“ Max

„Ich fand das Projekt gut, weil ich jetzt weiß, wo ich hingehen kann, wenn in meiner Familie etwas Schlimmes passiert.“ Jolina

„Ich fand am besten, dass es auch für die Kinder, die es nicht ins Leben geschafft haben, Gräber gibt.“ Henning

„Das Thema war eher traurig, aber das hat man nicht gemerkt. Es ist fröhlich rübergekommen, weil die Hospizmitarbeiterinnen viel gelächelt haben. Es war interessant und cool.“ Julina

„Ich fand das Projekt super, denn jetzt habe ich nicht mehr so viel Angst vor dem Tod und ich finde darüber zu reden ist nicht mehr so schlimm.“ Larissa

„Ich fand das Hospizprojekt mit den Spielen und dem Friedhofsrundgang gut. Es machte großen Spaß, dieses Projekt zu machen.“ Christian

„Ich fand das Projekt cool, weil alle sehr nett waren und weil es Spaß gemacht hat und wir viel gelernt haben.“ Ashley

 


Wer noch mehr dazu lesen möchte kann dies hier tun:

Lübecker Nachrichten (7.4.2017)

Basses Blatt (22.04.2017)

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Veröffentlicht am: 
03.05.2017

"Sommernachtstraum" von Shakespeare

Ein Theaterprojekt der 9. und 10. Klassen

Der Wahlpflichtkurs Gestalten, Klasse 9, hatte sich ganz bewusst für diesen nicht so leichten, aber reizvollen Stoff entschieden. Nur ein halbes Jahr Zeit bis zur Aufführung. Sollte das zu schaffen sein?

Zahlreiche Extra-Termine und -workshops, eine sehr engagierte und ideenreiche Theatergruppe,  findige, kreative "Gewandmeister/innen", musikalisch vielseitige und schöpferische Musiker und erfinderische Bühnenbaumeister/-innen machten den "Sommernachtstraum" mit Unterstützung der Tanzchoreografin Julia Thurm zu einem sinnenhaften Spektakel, das unvergesslich bleibt.

Veröffentlicht am: 
23.03.2017

English Theatre@School: "5xW"

Am 17. Januar 2017 begrüßten die Jahrgänge 9 und 10 das "English Theatre@School" an unserer Schule. An diesem Schultag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur inhaltlich mit dem Theaterstück "5xW", sondern das Stück wurde auch live für sie von zwei englischen Muttersprachlern in der Schule aufgeführt.

Ihre Erfahrungen haben die Schülerinnen und Schüler in "Reviews" niedergeschrieben.

 

On January 17th, 2017 the theatre at school visited our school. The play 5 x W is about the two characters Gwen and Jason and the director of the play is Monica Bubenheimer.

 

The story is about Gwen and Jason, who meet in a launderette. She is really interested in Jason but at first he is annoyed about her and he is not interested. Gwen wants to talk to him and starts a new conversation every time but he answers only with short sentences. She is disappointed and at this point and Jason realizes that he is mean to her. Therefore, he apologizes to her and wants to be nice and starts to chat. They like each other and have fun in the launderette. They start to flirt with each other.

 

The positive aspects about the play are the dialogues. It is easy to understand for German people. The second point is that the music is good and this makes the audience happy. The actors spoke loud enough and it was really funny.

However, here are also some negative aspects, for example the music was a little bit too loud and the costumes weren't beautiful and the actress didn’t fit her role.

 

Nevertheless, it is a good theatre play for students because they hear how English people speak and how it is correct. It was good to understand and taught us a lot. And I think you can learn English in a better way when you watch theatre plays, series and movies in English; therefore, it is a good learning aid. I would recommend this play to students to improve their English.

Jolina Ehlers, 10d

On January 17th, the 9th and 10th grades of our school watched the play "5 Times W" in our cafeteria. Tuesday was English project day, so of course the play was in English. The female actress came from England and the actor from Scotland.

The cafeteria was turned into a launderette; on the stage were two washing machines and one bench on the right as well as on the left.

The story is pretty simple. Gwen waits in the launderette for her clothes; while she is waiting a boy named Jason comes in the launderette and puts his clothes in one of the washing machines. After a while Gwen starts to talk to Jason, first he doesn’t want to talk to her, but in the end they wait together and talk about life, love and other things. At the end of the play, Jason even mentions some important things, like we shouldn’t pretend to be someone else just to impress others. This is an essential message for young people.

It was not simply a play, but it contained dances and singing performances, which were funny. In addition, the audience was involved in the play with questions from both characters. Even more important is the fact that the play is about current topics like relationships between boys and girls, Pokemon Go and mobile phones. Both actors, as well as the play, were easy to understand, because the English of the two actors was adapted to the knowledge of the students.

Hannah Knees, 10d

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Veröffentlicht am: 
20.3.2017

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