Neues und Informatives

Jahreshauptversammlung der KostBar

Am 27. Juni fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Schülerfirma "KostBar" statt.

Geschäftsführerin Annabell Helm (10b) begrüßte zu Beginn alle anwesenden Genossenschaftsmitglieder und berichtete dann über die Aktivitäten der Firma im abgelaufenen Schul- und Geschäftsjahr. Neben etlichen Pausenverkäufen richtete die "KostBar", die im Rahmen eines WPU II stattfindet, wieder Buffets für das 70köpfige Kollegium aus. Ebenfalls verköstigt wurden die Schulleiterinnen und Schulleiter des Schulkreises Segeberg. Außerdem  präsentierte sich die "KostBar" mit einem Stand auf einer Veranstaltung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Vitalia Seehotel.

Nachdem Nele Krüger (10b) die Einnahmen und Ausgaben offengelegt hatte wurde die Geschäftsführung unter Applaus entlastet. Anschließend zog Annabell zufrieden Bilanz und schlug als diesjährige Dividende einen Euro vor. Das Gehalt für die Schülerinnen und Schüler wurde auf 10,- € pro Person festgesetzt und wird in den nächsten Wochen bei einem Restaurantbesuch in das leibliche Wohl investiert werden.

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Veröffentlicht am: 
09.07.2017

12a ruft zum Spendenmarathon gegen Hungersnöte auf

Gemeinsam packen wir an - und schauen hin. Macht mit!
Der Kuchenverkauf für den guten Zweck kommt gut an!

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Sponsoren,

 

wir sind Schüler aus der 12a und wir wenden uns heute mit einem ganz bestimmten Anliegen an Sie.

In den letzten Wochen standen in Geographie die Entwicklungsländer auf dem Programm. Wir haben unter anderem Merkmale und Ursachen der Unterentwicklung herausgearbeitet. Über kurz oder lang beschäftigt man sich in diesem Zusammenhang natürlich auch mit Benachteiligung, Armut und Hunger. Eines ist uns dabei klar geworden: Während wir uns in der Schule Gott sei Dank nur theoretisch mit diesen Begriffen oder Kausalzusammenhängen beschäftigen dürfen, gibt es auf dieser Welt Millionen von Menschen, die Armut und vor allem Hunger in der Praxis und am eigenen Leib erleben müssen. Tausende Menschen verhungern – ungehört, ungesehen, einfach so.

Und tausende Menschen sind in den letzten Wochen schon verhungert. Im Moment erleben Länder wie Somalia, der Südsudan, Nigeria, Äthiopien, Uganda oder der Jemen die schlimmsten Hungerkatastrophen seit Jahrzehnten. Über 20 Millionen Menschen drohen zu verhungern, weil sie akut unterernährt sind und keinerlei Möglichkeit haben, sich aus dieser verzweifelten Lage zu befreien. Vor allem Kinder sind von der anhaltenden Hungersnot betroffen und vom Tod bedroht.

Verantwortlich dafür sind unter anderem bewaffnete Auseinandersetzungen, Krieg, Vertreibung oder Seuchen, die ganze Ernten vernichten. Wetterphänomene wie „El Niño“, Dürren und die Auswirkungen des Klimawandels im allgemeinen verschärfen die Situation zusätzlich.

 

Leider ist es so, dass diese humanitäre Katastrophen wie sie im Moment in vielen afrikanischen Ländern und im Jemen stattfinden, kaum Beachtung in den Medien findet. Sie passieren im Stillen. Vielleicht geht es auch Ihnen gerade so, dass Sie zum ersten Mal hören, was dort gerade passiert. Obwohl dringend Hilfe benötigt wird, verstummen diese Hilferufe meist ungehört.

 

Dass wir die Welt nicht retten können, ist uns klar. Aber wir wollen einen Akzent setzen und die Hilferufe der hungernden Menschen nicht ungehört lassen.

Unter dem Motto „Kleine Taten, große Wirkung“ haben wir uns als Ziel gesetzt, ein Spendenprojekt an unserer Schule ins Leben zu rufen. Wir möchten für jede Schülerin und jeden Schüler sowie für jede Lehrkraft der Schule am Burgfeld mindestens 1€ an Projekte spenden, die sich für die Bekämpfung der Hungersnot einsetzen.

Wir wollen unser Ziel unbedingt erreichen, aber alleine werden wir es nicht schaffen. Wir brauchen Eure und Ihre Hilfe!

 

Um unser Ziel zu erreichen, rufen wir zu einem Spendenmarathon in den beiden Wochen vom 12. Juni bis 23. Juni 2017 auf. In dieser Zeit werden Klassen Aktionen starten, mit denen sich Geld sammeln lässt. Das können Aktionen sein wie Kuchenverkauf oder Flaschensammeln oder eine Spende aus der Klassenkasse, Straßenmusik, Flohmarkt, Theater und vieles mehr.

Wir, die 12a, waren bereits aktiv mit einem ersten Kuchenverkauf und einem Würstchenverkauf. Und das war noch längst nicht alles: Am Montag, dem 12. Juni 2017 finden die Jahrgangskonferenzen unserer Schule statt. An diesem Tag möchten wir den Lehrern ein leckeres und gesundes Mittagessen in der Mensa servieren. Frisch und von uns gekocht, versteht sich! Der Erlös fließt zu 100% in unser Projekt.

 

Nach dem zweiwöchigen Spendenmarathon werden wir dann das Ergebnis unserer Spendenaktion bekannt geben.

 

Unterstützen Sie unser Projekt- denn WEGSCHAUEN IST EINFACH, HELFEN AUCH!

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Veröffentlicht am: 
05.06.2017

Unsere Schule hat gewählt – Juniorwahl an der Schule am Burgfeld

Als Teilnehmer an der Juniorwahl, die seit 1999 angeboten wird, durften unsere Schülerinnen und Schüler anlässlich der Landtagswahlen in Schleswig-Holstein bereits am 4. Mai an die Urne schreiten und „ihren“ Landtag wählen. Für viele war es eine Generalprobe, durften am 7. Mai erstmals auch 16-Jährige ihre Stimme abgeben.

Die Schülerinnen und Schüler der 9. bis 12. Jahrgangsstufe hatten in der Woche vor dem regulären Wahltermin Wahlbenachrichtigungen erhalten – und waren der Einladung ins Wahllokal zahlreich gefolgt. 84 % der an unserer Schule Wahlberechtigten machten von der Gelegenheit, Demokratie einzuüben, Gebrauch und sorgten somit für eine gelungene Premiere.

„Wir haben die Juniorwahl erstmalig angeboten“, erläuterte Christiane Schmidt-Werthern. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, auch Jugendlichen die Möglichkeiten zu geben, ihre Stimme abzugeben, die noch nicht an der Landtagswahl selbst teilnehmen dürfen“, so die WiPo-Lehrerin und Initiatorin der Juniorwahl an unserer Schule weiter. „Die Rückmeldungen aus dem Unterricht sprechen nicht nur für großes Interesse am Wählen, sondern auch für ausreichend Ernsthaftigkeit bei den Jüngeren im Hinblick auf die Tragweite ihrer Entscheidung, wenn sie tatsächlich am Wahlsonntag ins Gewicht fiele.“

Doch nicht nur der Wahlgang konnte erprobt werden: Um einen möglichst realistischen Eindruck vom Wählen zu erhalten, gehörten auch ein Wahlausschuss und Wahlhelferinnen und -helfer zur Juniorwahl. Nur wer ins Wählerverzeichnis eingetragen und sich (mittels Schülerausweis) ausweisen konnte, erhielt tatsächlich unter den gewissenhaften Blicken der Wahlhelfer aus den 9. Klassen einen Stimmzettel und durfte anschließen in Wahlkabinen wählen. Abschließend standen die Auszählung der Stimmen und die sorgfältige Protokollierung der Ergebnisse an.

Auch bei den Erstwählern kam der „Probelauf“ kurz vor dem Wahltag gut an: „Die Juniorwahl hat dazu geführt, dass man sich zusätzlich zur Vorbereitung im Unterricht Gedanken über die Wahl gemacht hat“, so eine Schülerin aus dem 11. Jahrgang. „Dass ich wählen gehe, war für mich danach selbstverständlich.“

 

Das Ergebnis der Juniorwahl kann mit einem Klick auf den folgenden Link abgerufen werden: juniorwahl.de

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Veröffentlicht am: 
17.05.2017

Wahl des WPU I

Liebe Eltern / Liebe Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs,

nachdem Sie/ihr sich/euch am Dienstag beim Informationsabend über die Wahlpflichtangebote informiert haben/habt, läuft jetzt die eigentliche Wahl. Die Wahlzettel für den WPU I müssen bis spätestens 11.05.2017 mit angegebenem Erst- und Zweitwunsch und unterschrieben bei den KlassenlehrerInnen abgegeben werden.

Anmeldebogen WPU I

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Veröffentlicht am: 
04.05.2017

Tod, Trauer und Trost: Projekttage der 5d zu einem nicht ganz einfachen Thema

Während der letzten drei Tage vor den Osterferien haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d mit den Themen Tod, Verlust, Trauer und Trost beschäftigt. Ermöglicht wurden diese Tage durch die engagierte Arbeit von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Hospizvereins Segeberg e.V. und des Kinderhospizdienstes „Muschel“, die speziell für die Projekttage ein passendes Konzept erarbeitet haben.

Der erste Tag stand unter dem Thema „Werden und Vergehen“. Dabei ging es zunächst darum, sich über eigene Verlusterfahrungen auszutauschen und Gefühle des Verlustes und der Trauer auszudrücken. Die Kinder näherten sich dem Thema mit verschiedenen Methoden der Jugend- und Trauerarbeit. So durften die Kinder zum Beispiel einen schwarzen Ballon aufblasen, um auszudrücken, wie stark das Gefühl des Verlustes ist. Den Kindern wurde so auch verdeutlicht, dass das Gefühl der Trauer sich ständig verändert – mal ist der Ballon größer, mal kleiner und irgendwann ist die Luft vielleicht ganz raus wie bei einem schrumpeligen Geburtstagsballon und die Trauer ist weniger geworden.

Später war es Aufgabe der Fünftklässler, Bilder zum Werden und Vergehen einer Sonnenblume zu sortieren. So wurde verdeutlicht, dass die Sonnenblume in einen Kreislauf eingebettet ist und eine neue Sonnenblume nur dann wachsen kann, wenn sie stirbt und neue Samen hervorbringt.

Der zweite Projekttag fand nicht in der Schule, sondern in den Räumlichkeiten des Hospizvereins Segeberg e.V. und auf dem Friedhof an der Marienkirche statt. „Tod und Trauer“ standen im Mittelpunkt. Nachdem den Kindern die Hospizarbeit vorgestellt wurde, ging es raus an die frische Luft, um den Friedhof zu erkunden.

Im Anschluss daran, führte Pastorin Elke Hoffmann die Schülergruppe und deren Klassenlehrerin Frau Schwarz über den Friedhof. Alle lauschten mit großen Ohren als Pastorin Hoffmann über verschiedene Bestattungsformen informierte und auf Besonderheiten des Friedhofs bzw. mancher Grabstätten hinwies.

Der dritte Tag des Hospizprojektes stand schließlich unter dem Großthema „Trost und Trösten“. Alle tauschten sich darüber aus, welche Dinge für die einzelnen Schüler in traurigen Situationen tröstlich oder hilfreich sind und welche vielleicht auch nicht. In Kleingruppen wurden Rollenspiele erarbeitet, in denen es darum ging, Trost zu spenden oder anderen Menschen tröstend und hilfreich zur Seite zu stehen.

Schließlich durften die Schülerinnen und Schüler der 5d noch Trostlichter und Troststeine gestalten, die ihnen in traurigen Stunden Trost und Zuversicht spenden sollen.

Außerdem wurde gemeinsam  eine Klassenkerze gestaltet, die nicht nur an das gemeinsame Projekt erinnert, sondern in schwierigen Momenten in der Klasse angezündet werden kann.

Es waren für alle Beteiligten sehr intensive, lebendige und vor allem bereichernde Tage - trotz oder vielleicht gerade wegen des nicht ganz einfachen Themas. Während der Projekttage ist die Klassengemeinschaft innerhalb der Klasse weiter gewachsen, denn Themen wie Tod und Trauer brauchen viel gegenseitiges Vertrauen.

Eines ist auf alle Fälle sicher – an Lebenskompetenz haben alle Schülerinnen und Schüler viel dazugelernt.

 

Schülerreaktionen:

„Ich fand das Thema „Tod“ gar nicht so schlimm, weil sie uns geholfen haben den Tod aus einer anderen Perspektive zu sehen.“ Pauline

„Ich fand es sehr toll, weil ich jetzt mehr über den Tod reden kann und dass ich keine Angst mehr davor habe.“ Ina

„Ich finde die Arbeit vom Hospizverein gut, weil sie Leuten in der letzten Lebensphase helfen. Sie haben mir geholfen, mit dem Thema besser umzugehen.“ Max

„Ich fand das Projekt gut, weil ich jetzt weiß, wo ich hingehen kann, wenn in meiner Familie etwas Schlimmes passiert.“ Jolina

„Ich fand am besten, dass es auch für die Kinder, die es nicht ins Leben geschafft haben, Gräber gibt.“ Henning

„Das Thema war eher traurig, aber das hat man nicht gemerkt. Es ist fröhlich rübergekommen, weil die Hospizmitarbeiterinnen viel gelächelt haben. Es war interessant und cool.“ Julina

„Ich fand das Projekt super, denn jetzt habe ich nicht mehr so viel Angst vor dem Tod und ich finde darüber zu reden ist nicht mehr so schlimm.“ Larissa

„Ich fand das Hospizprojekt mit den Spielen und dem Friedhofsrundgang gut. Es machte großen Spaß, dieses Projekt zu machen.“ Christian

„Ich fand das Projekt cool, weil alle sehr nett waren und weil es Spaß gemacht hat und wir viel gelernt haben.“ Ashley

 


Wer noch mehr dazu lesen möchte kann dies hier tun:

Lübecker Nachrichten (7.4.2017)

Basses Blatt (22.04.2017)

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Veröffentlicht am: 
03.05.2017

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