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„Man mag sich das nicht vorstellen.“

Auch in diesem Schuljahr besuchten unsere Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs wieder die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Neuengamme, organisiert von Herrn Schilling und begleitet von den Geschichtslehrkräften des Jahrgangs. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten so in Gruppen einen Einblick in das Leben im Lager erhalten und setzten sich vor Ort sowohl mit dem Aufbau des ehemaligen KZ als auch mit Schicksalen sowie Biographien einzelner KZ-Häftlinge auseinander.

„Man kann das Leid gar nicht nachempfinden. Man mag sich das nicht vorstellen“, waren Lukas und Emily angesichts der Verbrechen fassungslos.

Vor Ort führten Guides unsere Schülerinnen und Schüler durch die teils noch vorhandenen Gebäude und über das Gelände und standen den Jugen und Mädchen Rede und Antwort.

Foto: KZ-Gedenkstätte Neuengamme (ÖA) / Iris_Groschek

Abschließend besuchten die Gruppen das „Haus des Gedenkens“, in dem sie einen Eindruck davon gewinnen konnten, wie viele Menschen in Neuengamme ermordet worden waren.

Jana verlieh ihrer Beklemmung auf der Rückfahrt Ausdruck: „Ich muss gerade darüber nachdenken, dass wir den gleichen Weg gegangen sind wie die Gefangenen, denen es früher richtig schlecht ging. Das wirkt sehr befremdlich.“