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Trotz Pandemieeinschränkungen sprachliche Höchstleistungen

Dreizehn Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache haben im vergangenen Schuljahr ihre Prüfungen zum Erwerb des Deutschen Sprachdiploms (DSD) der Stufe 1 der Kultusministerkonferenz an der Schule am Burgfeld abgelegt. Aufgrund der Pandemiesituation fanden sowohl der vorbereitende Unterricht im B1-Kurs als auch die Prüfungen selbst unter ganz besonderen Bedingungen statt.

Umso größer war die Freude bei den Prüflingen, als sie ihre in den Sommerferien an die Schule verschickten Prüfungszeugnisse nun endlich entgegennehmen konnten.

Die Prüfung zum DSD wird auf der ganzen Welt einmal jährlich durchgeführt. Schülerinnen und Schüler unterschiedlichster Herkunftssprachen an deutschen Schulen im In- und Ausland schreiben eine Prüfung, in der die Hör-, Lese- und Schreibfähigkeiten abgefragt werden. Im Anschluss an die schriftliche Prüfung folgt noch ein mündlicher Vortrag zu einem selbstgewählten Thema, zu dem die Prüferinnen und Prüfer noch Fragen stellen.

Frau Wanke und Herr De Lon haben in diesem Durchgang gemeinsam geprüft. „Wir waren von der Themenvielfalt sehr überrascht“, so Herr De Lon. „Von lokalen Sehenswürdigkeiten wie dem Noctalis bis hin zu aktuellen Bands (BTS) oder kulinarischen Besonderheiten im Iran hat die Palette gereicht.“

Frau Wanke ergänzt: „Die Schülerinnen und Schüler, die jetzt ihr Diplom in den Händen halten, können mit Recht stolz auf sich und ihre Leistungen sein. Die anspruchsvollen Prüfungen trotz zeitweilig geschlossener Schulen und Distanz-Lernen zu bestehen, ist eine großartige Leistung!“

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