Projekt

12a ruft zum Spendenmarathon gegen Hungersnöte auf

Gemeinsam packen wir an - und schauen hin. Macht mit!
Der Kuchenverkauf für den guten Zweck kommt gut an!

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Sponsoren,

 

wir sind Schüler aus der 12a und wir wenden uns heute mit einem ganz bestimmten Anliegen an Sie.

In den letzten Wochen standen in Geographie die Entwicklungsländer auf dem Programm. Wir haben unter anderem Merkmale und Ursachen der Unterentwicklung herausgearbeitet. Über kurz oder lang beschäftigt man sich in diesem Zusammenhang natürlich auch mit Benachteiligung, Armut und Hunger. Eines ist uns dabei klar geworden: Während wir uns in der Schule Gott sei Dank nur theoretisch mit diesen Begriffen oder Kausalzusammenhängen beschäftigen dürfen, gibt es auf dieser Welt Millionen von Menschen, die Armut und vor allem Hunger in der Praxis und am eigenen Leib erleben müssen. Tausende Menschen verhungern – ungehört, ungesehen, einfach so.

Und tausende Menschen sind in den letzten Wochen schon verhungert. Im Moment erleben Länder wie Somalia, der Südsudan, Nigeria, Äthiopien, Uganda oder der Jemen die schlimmsten Hungerkatastrophen seit Jahrzehnten. Über 20 Millionen Menschen drohen zu verhungern, weil sie akut unterernährt sind und keinerlei Möglichkeit haben, sich aus dieser verzweifelten Lage zu befreien. Vor allem Kinder sind von der anhaltenden Hungersnot betroffen und vom Tod bedroht.

Verantwortlich dafür sind unter anderem bewaffnete Auseinandersetzungen, Krieg, Vertreibung oder Seuchen, die ganze Ernten vernichten. Wetterphänomene wie „El Niño“, Dürren und die Auswirkungen des Klimawandels im allgemeinen verschärfen die Situation zusätzlich.

 

Leider ist es so, dass diese humanitäre Katastrophen wie sie im Moment in vielen afrikanischen Ländern und im Jemen stattfinden, kaum Beachtung in den Medien findet. Sie passieren im Stillen. Vielleicht geht es auch Ihnen gerade so, dass Sie zum ersten Mal hören, was dort gerade passiert. Obwohl dringend Hilfe benötigt wird, verstummen diese Hilferufe meist ungehört.

 

Dass wir die Welt nicht retten können, ist uns klar. Aber wir wollen einen Akzent setzen und die Hilferufe der hungernden Menschen nicht ungehört lassen.

Unter dem Motto „Kleine Taten, große Wirkung“ haben wir uns als Ziel gesetzt, ein Spendenprojekt an unserer Schule ins Leben zu rufen. Wir möchten für jede Schülerin und jeden Schüler sowie für jede Lehrkraft der Schule am Burgfeld mindestens 1€ an Projekte spenden, die sich für die Bekämpfung der Hungersnot einsetzen.

Wir wollen unser Ziel unbedingt erreichen, aber alleine werden wir es nicht schaffen. Wir brauchen Eure und Ihre Hilfe!

 

Um unser Ziel zu erreichen, rufen wir zu einem Spendenmarathon in den beiden Wochen vom 12. Juni bis 23. Juni 2017 auf. In dieser Zeit werden Klassen Aktionen starten, mit denen sich Geld sammeln lässt. Das können Aktionen sein wie Kuchenverkauf oder Flaschensammeln oder eine Spende aus der Klassenkasse, Straßenmusik, Flohmarkt, Theater und vieles mehr.

Wir, die 12a, waren bereits aktiv mit einem ersten Kuchenverkauf und einem Würstchenverkauf. Und das war noch längst nicht alles: Am Montag, dem 12. Juni 2017 finden die Jahrgangskonferenzen unserer Schule statt. An diesem Tag möchten wir den Lehrern ein leckeres und gesundes Mittagessen in der Mensa servieren. Frisch und von uns gekocht, versteht sich! Der Erlös fließt zu 100% in unser Projekt.

 

Nach dem zweiwöchigen Spendenmarathon werden wir dann das Ergebnis unserer Spendenaktion bekannt geben.

 

Unterstützen Sie unser Projekt- denn WEGSCHAUEN IST EINFACH, HELFEN AUCH!

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Veröffentlicht am: 
05.06.2017

Tod, Trauer und Trost: Projekttage der 5d zu einem nicht ganz einfachen Thema

Während der letzten drei Tage vor den Osterferien haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d mit den Themen Tod, Verlust, Trauer und Trost beschäftigt. Ermöglicht wurden diese Tage durch die engagierte Arbeit von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Hospizvereins Segeberg e.V. und des Kinderhospizdienstes „Muschel“, die speziell für die Projekttage ein passendes Konzept erarbeitet haben.

Der erste Tag stand unter dem Thema „Werden und Vergehen“. Dabei ging es zunächst darum, sich über eigene Verlusterfahrungen auszutauschen und Gefühle des Verlustes und der Trauer auszudrücken. Die Kinder näherten sich dem Thema mit verschiedenen Methoden der Jugend- und Trauerarbeit. So durften die Kinder zum Beispiel einen schwarzen Ballon aufblasen, um auszudrücken, wie stark das Gefühl des Verlustes ist. Den Kindern wurde so auch verdeutlicht, dass das Gefühl der Trauer sich ständig verändert – mal ist der Ballon größer, mal kleiner und irgendwann ist die Luft vielleicht ganz raus wie bei einem schrumpeligen Geburtstagsballon und die Trauer ist weniger geworden.

Später war es Aufgabe der Fünftklässler, Bilder zum Werden und Vergehen einer Sonnenblume zu sortieren. So wurde verdeutlicht, dass die Sonnenblume in einen Kreislauf eingebettet ist und eine neue Sonnenblume nur dann wachsen kann, wenn sie stirbt und neue Samen hervorbringt.

Der zweite Projekttag fand nicht in der Schule, sondern in den Räumlichkeiten des Hospizvereins Segeberg e.V. und auf dem Friedhof an der Marienkirche statt. „Tod und Trauer“ standen im Mittelpunkt. Nachdem den Kindern die Hospizarbeit vorgestellt wurde, ging es raus an die frische Luft, um den Friedhof zu erkunden.

Im Anschluss daran, führte Pastorin Elke Hoffmann die Schülergruppe und deren Klassenlehrerin Frau Schwarz über den Friedhof. Alle lauschten mit großen Ohren als Pastorin Hoffmann über verschiedene Bestattungsformen informierte und auf Besonderheiten des Friedhofs bzw. mancher Grabstätten hinwies.

Der dritte Tag des Hospizprojektes stand schließlich unter dem Großthema „Trost und Trösten“. Alle tauschten sich darüber aus, welche Dinge für die einzelnen Schüler in traurigen Situationen tröstlich oder hilfreich sind und welche vielleicht auch nicht. In Kleingruppen wurden Rollenspiele erarbeitet, in denen es darum ging, Trost zu spenden oder anderen Menschen tröstend und hilfreich zur Seite zu stehen.

Schließlich durften die Schülerinnen und Schüler der 5d noch Trostlichter und Troststeine gestalten, die ihnen in traurigen Stunden Trost und Zuversicht spenden sollen.

Außerdem wurde gemeinsam  eine Klassenkerze gestaltet, die nicht nur an das gemeinsame Projekt erinnert, sondern in schwierigen Momenten in der Klasse angezündet werden kann.

Es waren für alle Beteiligten sehr intensive, lebendige und vor allem bereichernde Tage - trotz oder vielleicht gerade wegen des nicht ganz einfachen Themas. Während der Projekttage ist die Klassengemeinschaft innerhalb der Klasse weiter gewachsen, denn Themen wie Tod und Trauer brauchen viel gegenseitiges Vertrauen.

Eines ist auf alle Fälle sicher – an Lebenskompetenz haben alle Schülerinnen und Schüler viel dazugelernt.

 

Schülerreaktionen:

„Ich fand das Thema „Tod“ gar nicht so schlimm, weil sie uns geholfen haben den Tod aus einer anderen Perspektive zu sehen.“ Pauline

„Ich fand es sehr toll, weil ich jetzt mehr über den Tod reden kann und dass ich keine Angst mehr davor habe.“ Ina

„Ich finde die Arbeit vom Hospizverein gut, weil sie Leuten in der letzten Lebensphase helfen. Sie haben mir geholfen, mit dem Thema besser umzugehen.“ Max

„Ich fand das Projekt gut, weil ich jetzt weiß, wo ich hingehen kann, wenn in meiner Familie etwas Schlimmes passiert.“ Jolina

„Ich fand am besten, dass es auch für die Kinder, die es nicht ins Leben geschafft haben, Gräber gibt.“ Henning

„Das Thema war eher traurig, aber das hat man nicht gemerkt. Es ist fröhlich rübergekommen, weil die Hospizmitarbeiterinnen viel gelächelt haben. Es war interessant und cool.“ Julina

„Ich fand das Projekt super, denn jetzt habe ich nicht mehr so viel Angst vor dem Tod und ich finde darüber zu reden ist nicht mehr so schlimm.“ Larissa

„Ich fand das Hospizprojekt mit den Spielen und dem Friedhofsrundgang gut. Es machte großen Spaß, dieses Projekt zu machen.“ Christian

„Ich fand das Projekt cool, weil alle sehr nett waren und weil es Spaß gemacht hat und wir viel gelernt haben.“ Ashley

 


Wer noch mehr dazu lesen möchte kann dies hier tun:

Lübecker Nachrichten (7.4.2017)

Basses Blatt (22.04.2017)

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Veröffentlicht am: 
03.05.2017

"Sommernachtstraum" von Shakespeare

Ein Theaterprojekt der 9. und 10. Klassen

Der Wahlpflichtkurs Gestalten, Klasse 9, hatte sich ganz bewusst für diesen nicht so leichten, aber reizvollen Stoff entschieden. Nur ein halbes Jahr Zeit bis zur Aufführung. Sollte das zu schaffen sein?

Zahlreiche Extra-Termine und -workshops, eine sehr engagierte und ideenreiche Theatergruppe,  findige, kreative "Gewandmeister/innen", musikalisch vielseitige und schöpferische Musiker und erfinderische Bühnenbaumeister/-innen machten den "Sommernachtstraum" mit Unterstützung der Tanzchoreografin Julia Thurm zu einem sinnenhaften Spektakel, das unvergesslich bleibt.

Veröffentlicht am: 
23.03.2017

Platz 4 im deutschlandweiten Shakespeare Kurzfilmwettbewerb (Klasse 9/10)

Die Schüler und Schülerinnen der ehemaligen 10a nahmen im vergangenen Schuljahr zusammen mit ihrem Englischlehrer Herrn Ahrens am Kurzfilmwettbewerb „Shakepics“ des Cornelsen-Verlags teil. Aufgabe der Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 9/10 war es, eine Shakespeare-Szene neu interpretiert als Kurzfilm darzustellen.

 

Der Kurzfilm "Romeo and Juliet – Minecraft" (Romeo and Juliet III/1 – Street fight) von Sören Westphal, Kevin Jahrens, Yorrick Rath und Nico Becker (v. links) schaffte es auf den 4. Platz der Klassen 9/10.

Herzlichen Glückwunsch! 

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Veröffentlicht am: 
18.09.2016

Neue Bänke für den Pausenhof

Neues vom Schulhof

Die Klassen 10a-d haben in den Stunden des WPU-Technik Unterrichts vier schöne, gemütliche Sitzbänke für den Schulhof gebaut. Sie stehen hinten in der Ecke bei den Tischtennisplatten und sollen ein Klassenraum für draußen darstellen.

Es wurde überlegt ob der nächste Jahrgang noch zwei weitere Bänke baut, damit auch wirklich eine ganze Klasse auf den Bänken Platz findet. Die fünf Schüler aus dem WPU haben die Bänke mit mühe und größter Sorgfalt in dem gesamten Schuljahr gebaut.

Der WPU würde sich freuen, wenn die neuen Bänke sehr gut ankommen, ob nun in den Pausen oder auch im Unterricht.

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Veröffentlicht am: 
14.06.2016

Klimaprojekt der Schule am Burgfeld

Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs präsentierten Ausarbeitungen zum Thema Klimawandel vor interessierten Schülern und Eltern, sowie den fachkundigen Augen der Mitarbeiter des Deutschen Klimarechenzentrums

Seit Dezember des letzten Jahres arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Schule am Burgfeld intensiv an Themen, die sich mit den Veränderungen des Klimas beschäftigen.
Wie beeinflusst der Klimawandel den Anbau von Weizen? Welche Auswirkungen sind im Weinanbau zu erwarten? Bedroht der Klimawandel den Blauwal? Und wie werden sich die Zugvögel auf die Veränderungen einstellen?
Atlantis 2.0 – Mehr Meer?, Klimawandel auf dem Teller oder das Dengue-Fieber waren ebenfalls Themen, denen sich die  Schülerinnen und Schüler in einer Projektwoche aber auch in ihrer Freizeit mit hohem Engagement widmeten.

Durch die Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg und dem Deutschen Klimarechenzentrum konnten Schülerinnen und Schüler auf neueste Klimadaten zurückgreifen und eigenständig sehr anschauliche Klimakarten erstellen.

Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Klimawandel, stand vor allem auch das Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien im Mittelpunkt. So fertigte jede Arbeitsgruppe eine umfangreiche schriftliche Ausarbeitung an, die sie nun auch vor den Zuschauern präsentierten.

Eltern, Lehrer und die wissenschaftlichen Betreuer vom Deutschen Klimarechenzentrum in Hamburg, die für die Vorträge angereist waren, zeigten sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen.

Martin Seele und Nikita Pieper, die sich mit der Möglichkeit des Einsatzes von Aerosolen im Kampf gegen den Klimawandel beschäftigt hatten, werden ihren Vortrag nun auch im September an der Universität Hamburg vor Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden halten können.

Ermöglicht wurde dieses besondere und zukunftsrelevante Projekt durch die großzügige Unterstützung des Lion Clubs Segeberg und der Raiffeisenbank Leezen.

Veröffentlicht am: 
09.04.2016

Spendensammlung in der Fußgänerzone

Punsch, Kuchen und Würstchen gegen Spende für Flüchtlinge

Nachdem der erste Termin „ins Wasser“ fiel,  ging es am Donnerstag (26.11.15) für die Klasse 5e gegen halb zwölf Richtung Innenstadt. Geplant war der Verkauf von Würstchen, Punsch und Kuchen. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten gelang es den Kindern durch „aktives Verkaufen“ Aufmerksamkeit zu erregen. Am Ende konnten 468 Euro gezählt werden, ein großartiger Erfolg!

Das Geld soll der Initiative „alleineinboot“ (www.alleineinboot.com) zugutekommen.

Ein besonderer Dank geht an die Eltern, die mit toller Unterstützung in Form von Kuchenspenden, Tischen, Bänken, Kochtöpfen usw. mit anpackten und diesen Erfolg erst möglich machten.

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03.12.2015

„Fremde Schuhe – Perspektivenwechsel zwischen Flucht und Heimat“

Im Rahmen von vier Projekttagen gestalteten die Klasse 9e der Schule am Burgfeld und einige geflüchtete Jugendliche und Migranten aus dem DaZ-Zentrum das interkulturelle Medien- und Begegnungsprojekt "Fremde Schuhe – Perspektivenwechsel zwischen Flucht und Heimat".

Am Donnerstag, 17.09.2015, präsentierten sie ein Theaterstück, einen Film und eine Ausstellung als Ergebnisse einer einwöchigen Projektarbeit, die in ihrer Entstehung professionell begleitet wurde.

Die Kunstobjekte und der Film werden im Rahmen der Interkulturellen Woche Bad Segeberg am Tag der offenen Tür (Donnerstag, 01.10.2015, 15 bis 18 Uhr) erneut im DaZ-Zentrum der Schule am Burgfeld zu sehen sein.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Veröffentlicht am: 
18.09.2015