Gemeinsames Lernen, pädagogisches Handeln

Im Vordergrund des pädagogischen Denkens in unserer Schule steht

  • das eigenverantwortliche Lernen der Schüler,
  • die Binnendifferenzierung im Unterricht durch entsprechende Arbeits- und Sozialformen,
  • die individuelle Schwerpunktsetzung der Schüler (WPU I und WPU II sowie OGS),
  • der fächerübergreifende Unterricht.

Schülerinnen und Schüler sollen individuell in ihren Lernfortschritten unterstützt werden.

Der gemeinsame Unterricht ist so gestaltet, dass jedes Kind die durch die Bildungsstandards und Fachanforderungen vorgegebenen Kompetenzen erreichen kann

  • nach individuellen Bedürfnissen,
  • auf unterschiedlichen Wegen,
  • nach persönlichen Zeitplänen,
  • in leistungsdifferenziertem Unterricht,
  • durch selbst gesteuertes Lernen.

Im Vordergrund steht das gemeinsame Lernen. Hierfür ist es notwendig, innerhalb der Klassen und Kurse binnendifferenziert zu unterrichten.

Die dafür nötigen Lernarrangements ermöglichen das selbstständige und handlungsorientierte Aneignen von Lerninhalten. Durch eine stärker betreuende Funktion der Lehrkraft wird die Motivation und Aktivität der Schüler gefördert. Die regelmäßige Arbeit im Team befähigt die Schülerinnen und Schüler zum sozialkompetenten Handeln und trägt damit zur Entwicklung der sozialen Kompetenz bei.

In der Klasse 5–8 findet einmal wöchentlich eine Stunde Klassenrat statt, in der Kommunikationsfähigkeiten, Toleranz und Demokratieverständnis entwickelt und trainiert werden.

Zusätzlich unterstützt der Sozialpädagoge unserer Schule die Entwicklung der sozialen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler durch auf die Jahrgänge abgestimmte Module. Dabei entwickelt sich Lernen als eigenständige und nachhaltige Kompetenz. Die Schüler lernen voneinander und der Lehrer versteht sich immer mehr als Unterstützer des Lernprozesses.

Die Schule beginnt mit einer gemeinsamen Eingangsstufe (Klasse 5 und 6), in der der Unterricht grundsätzlich im Klassenverband stattfindet. In diesen beiden Jahren liegt ein Schwerpunkt auf dem Methodentraining, das vor allem im fachspezifischen Lernen seine Anwendung findet. Durch das Zusatzangebot „Lernband“ werden Forder- und Fördermodule für leistungsstarke und leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler bereitgestellt.
Eine weitere Säule unserer Gemeinschaftsschule ist die Offene Ganztagsschule, die das Erziehungs- und Bildungsprogramm ergänzt und über die Möglichkeiten des Vormittagsunterrichts hinausgeht.

Ab Klasse 7 und 9 können Schüler ihrer Neigung und ihren Fähigkeiten entsprechend eigene Schwerpunkte setzen, in dem sie sich für einen Wahlpflichtkurs entscheiden.
Zur Sicherung der Zielerreichung arbeiten Jahrgangs-  und Klassenteams eng zusammen und tauschen sich in regelmäßigen Abständen aus.