Flexible Übergangsphase

In der Flexiblen Übergangsphase werden Schüler und Schülerinnen unterrichtet, die eine Verlängerung der Schulzeit um ein Schuljahr benötigen, um den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) zu erreichen. Es werden erhöhte handlungsorientierte und betriebspraktische Anteile umgesetzt. Langsam lernende Schüler und Schülerinnen erfahren dadurch mehr Unterstützung.

 

Flexible Übergangsphase in Klasse 8

Vormittagsunterricht (zwei Freiarbeitsstunden)

  • In diesen zwei Stunden sollen die Schüler in einer eigenen Lerngruppe bei Projekten unterstützt und Defizite in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch bearbeitet werden.

 Zusätzlicher Vor- und Nachmittagsunterricht

  • Die Schüler arbeiten an der Erledigung ihrer schulischen Aufgaben an einem Vormittag in der 1.Stunde und an einem  Nachmittag in der 7.Stunde  jeweils eine Stunde und erhalten Unterstützung.
  • Sie werden zusätzlich von einem Coach betreut, der die Jugendlichen in der Berufsorientierung begleitet. Dieser erarbeitet mit ihnen verschiedene Möglichkeiten der Praktikumswahl und unterstützt sie bei weiteren berufsorientierenden Maßnahmen.

 

Flexible Übergangsphase in Klasse 9/9+

Schüler und Schülerinnen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen werden jahrgangsübergreifend im Klassenverband (Klasse 9 und 9+) auf den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss vorbereitet. Das ist sowohl in einem als auch in zwei Schuljahren möglich.

Folgende Voraussetzungen ermöglichen diese Zielsetzung:

  • Fokussierung auf die Hauptfächer Deutsch, Mathematik, Englisch durch die
  • schulinterne Zuweisung höherer Stundenkontingente
  • differenziertes und individuelles Lernen in Untergruppen
    • fächerübergreifender Unterricht, Projektierung und handlungsorientiertes Arbeiten
  • wöchentlicher Praktikumstag in 9+
    • Betreuung durch einen Job-Coach (JobA) zur gezielten Berufsorientierung und

Ausbildungsvermittlung